In Kürze

Der Strombedarf von Rechenzentren (RZ) ist erheblich und verursacht mit ca. 2% des weltweiten CO2-Ausstosses ebenso viele Treibhausgase wie der gesamte Luftverkehr. Gleichzeitig birgt die Branche jedoch ein erhebliches Potential, den Strombedarf mit Investitionen in effizienzsteigernde Massnahmen auf der Infrastrukturseite zu senken.

Im Durchschnitt fallen 50% der Stromverbräuche von Rechenzentren für Raumkonditionierung, Wärmeabführung und unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) an. Anpassungen in diesen Bereichen können wirtschaftlich durchgeführt werden, ohne die Verfügbarkeit der IT-Prozesse zu gefährden. Somit können Kosten gespart und der CO2 Ausstoss gesenkt werden.

PUEDA unterstützte Unternehmen mit einem Förderbeitrag bei der Planung und Umsetzung von betrieblichen oder systemseitigen Massnahmen, um den Strombedarf ihrer neuen oder bestehenden RZ zu reduzieren. Informieren Sie sich über das abgeschlossene Förderprogramm und die Schritte, die bis zur erfolgreichen Umsetzung von Massnahmen und dem Erhalt von Fördergeldern durchlaufen wurden.

Die Trägerschaft des Förderprogramms PUEDA setzte sich aus den drei privaten Firmen Amstein+Walthert AG, TEP Energy GmbH und Jobst Willers Engineering AG zusammen, die sich zur ARGE LowEx-RZ zusammengeschlossen haben. Die ARGE hat das Förderprogramm entworfen und führt es im Rahmen der wettbewerblichen Ausschreibungen für Effizienzmassnahmen des Bundesamtes für Energie (BFE) durch.

Weiterführende Informationen zum Thema Energieeffizienz in Rechenzentren sind im Menu Downloads – Hintergrundinformationen zu finden.